KÜNSTLICHE BEFRUCHTUNG

by CRA Barcelona

KÜNSTLICHE BEFRUCHTUNG

FIV fecundacion in vitro CRA clinica sagrada familia

Künstliche Befruchtung (In – vitro Fertilisation, abgekürzt “IVF”) bedeutet, das Eizelle und Samenzelle nicht wie bei einer natürlichen Empfängnis im Eileiter der Frau aufeinendertreffen sondern im Labor “künstlich” zusammengeführt werden (in vitro, lateinisch = im Glas).

Für diese Behandlungstechnik ist es zunächst erforderlich, eine möglichst grosse Anzahl von Eizellen aus dem Eierstock der Frau zu gewinnen. Die erforderliche Samenprobe wird zunächst im Labor aufbereitet, damit möglichst nur die besten Spermien zur Befruchtung gelangen. Wenn es zu einer erfolgreichen Befruchtung kommt, entwickeln sich aus den befruchteten Eizellen Embryonen.

Die sich entstandenen Embryonen werden im Labor sehr engmaschig in Ihrer weiteren Entwicklung kontrolliert. Entsprechend bestimmter Qualitätskriterien, die mikroskopisch beurteilt werden, kann man schliesslich die besten Embryonen auswählen und diese vorsichtig in die Gebärmutter transferieren.

Eine künstliche Berfuchtung (IVF) gliedert sich in 4 Behandlungsabschnitte: Die hormonelle Stimulation der Eierstöcke, die Gewinnung der Eizellen aus dem Eierstock (Punktion), die Befruchtung der Eizellen im Labor und der Transfer der Embryonen in die Gebärmutterhöhle.

BEHANDLUNGSSCHRITT

Erster Behandlungsschritt: Hormonelle Stimulation der Eierstöcke

Auch der normalen Menstruationszyklus ist dadurch gekennzeichnet, dass nicht nur eine einzige Eizelle ihren Entwicklungsprozess beginnt sondern gleichzeitig mehrere Eizellen diesen Reifungsprozess eintreten.

Dieser Vorgang beginnt noch während der Menstruationsblutung. Vereinfacht gesagt, macht jedoch nur “eine Eizelle das Rennen” (sprich: gelangt zum Eisprung) und unterdrückt gleichzeitig das Wachstum der anderen Eizellen. Die Eizellen kann man im Ultraschall nicht sehen, wohl aber die Bläschen, in denen die Eizellen sich entwickeln, die sogenannten “Follikel”. Die Grösse dieser Eibläschen (die man mittels Ultraschall bestimmen kann) lässt Rückschlüsse auf das Entwicklungsstadium der Eizelle zu.

Ziel der hormonellen Stimulation im Rahmen einer IVF – Behandlung ist es alle Eizellen, die bereits in diesem Entwicklungszyklus eingetreten sind zur weiteren Reifung zu bringen.

Zu Beginn der Menstruationsblutung erfolgt eine erste Ultraschalluntersuchung, die sicherstellen soll, dass die Voraussetzungen für den Behandlungsbeginn optimal sind.

Wenn die Ultraschalluntersuchung unauffällig ist, beginnen Sie mit der medikamentösen Stimulation der Eierstöcke. Das dazu erforderliche Medikament enthält “Follikelstimulierendes Hormon” (sogenanntes FSH).

Das Medikament wird mittels einer kleinen Spritze direkt unter die Haut (“subkutan”) gespritzt. Die Dosis des Medikamentes wird für jede Patientin von ihrem behandelnden Arzt individuell festgelegt.

Die Wirkung des Medikamentes auf das Wachstum der Eibläschen wird mittels Ultraschall kontrolliert. Der zeitliche Abstand zwischen den einzelnen Ultraschallkontrollen variiert, der Abstand der Kontrolltermine wird individuell an ihre Behandlung angepasst. Entsprechend des beobachteten Wachstums der Eibläschen wird unter Umständen eine Anpassung der Dosis des Medikaments erforderlich.

Zweiter Behandlungsschritt: Die Punktion der Eierstöcke

In diesem zweiten Behandlungsschritt werden die reifen Eizellen aus dem Eierstock entnommen. Die Punktion der Eierstöcke findet unter Kurznarkose statt.

Die im Eierstock befindlichen Eibläschen werden dazu mit Ultraschall lokalisiert und mit einer speziellen Nadel durch die Scheide punktiert. Mittels eines speziellen Saugsystems wird die in den Eibläschen enthaltene Flüssigkeit (und auch die Eizelle) herausgesaugt und in einem Reagenzröhrchen aufgefangen.

Die Reagenzröhrchen werden dann sofort an die Biologen/innen übergeben, die unter dem Mikroskop die Eizellen aus der Flüssigkeit heraussuchen und in eine spezielle Nährlösung einbringen.

Die Punktion der Eierstöcke ist ein ambulanter Eingriff, es ist weder eine Vollnarkose noch ein stationärer Aufenthalt erforderlich. Der gesamte Vorgang der Eizellentnahme dauert zwischen 15 – 30 Minuten. Ca. 1 bis 2 Stunden nach der Punktion können die Patientinnen das reproduktionsmedizinische Zentrum verlassen und nach Hause gehen. Für den Rest des Tages empfehlen wir unseren Patientinnen sich in häuslicher Umgebung auszuruhen.

Die Anzahl der Eizellen, die bei der Punktion der Eierstöcke gewonnen werden kann je nach Patientin sehr stark schwanken. Im Mittel können 6 bis 12 Eizellen pro Punktion gewonnen werden. Bei Patientinnen mit einer geringen ovariellen Reserve können meist nur wenige Einzellen gewonnen werden.

Die Samenprobe sollte kurz nach der Punktion der Eierstöcke gewonnen werden. Dazu ist eine vorangehende sexuelle Abstinenz von ca. 3-5 Tagen erforderlich. Die Samenprobe wird vor der eigentlichen Befruchtung im Labor aufgearbeitet um die Befruchtungskapazität der Spermien zu verbessern.

Dritter Behandlungsschritt: Befruchtung der Eizellen

Es gibt 2 Möglichkeiten, die Eizellen zu befruchten:

1. 1. “In vitro” Befruchtung oder “konventionelles IVF”
Bei dieser Art der Befruchtung werden – in einfachen Worten gesprochen – Eizelle und Samenzellen in hoher Konzentration (etwa 100.000 Spermien pro Eizelle) zusammen in ein Laborgefäss gegeben und man belässt dieses Gefäss bis zum nächsten Tag unter optimalen Bedingungen im Brutschrank. Dann wird unter dem Mikroskop untersucht, ob eine Befruchtung der Eizellen stattgefunden hat.

2. Mikroinjektion der Spermien direkt in die Eizelle (Intracytoplamatische Spermieninjektion = ICSI)
Bei dieser Art der Befruchtung wird mittels einer extrem kleinen Nadel ein Spermium unter mikroskopischer Kontrolle direkt in das Zytoplasma der Eizelle eingespritzt. Das Zytoplasma ist eine Nährsubstanz im inneren der Eizelle, die den Zellkern umgibt

Die Befruchtungsrate bei konventionellem IVF oder ICSI liegt bei ca. 70 – 80%. 

Am auf die Punktion folgenden Tag (also am Tag +1) wird man sie anrufen und Ihnen mitteilen, bei wievielen der Eizellen eine Befruchtung erreicht werden konnte.

Ab dem Zeitpunkt der Befruchtung beginnt der Prozess der Zellteilung, der Embryo verfielfacht seine Zellen. Der Transfer, also die Übertragung der Embryonen in die Gebärmutter erfolgt ca. 2 bis 5 Tage nach der Punktion der Eizellen.

Kultivierung der Embryonen

Die Embryonen werden während ihrer Entwicklung im Brutschrank (Inkubator) aufbewahrt. So ist es möglich, genau die Umgebungsbedingungen aufrechtzuerhalten, die für die Entwicklung der Embryonen nötig sind.

In unserem reproduktionsmedizinische Zentrum kommen Inkubatoren zum Einsatz, die den höchsten technischen Standars entsprechen.

Diese modernen Geräte gewährleisten nicht nur zu jedem Zeitpunkt, dass die Embryonen unter dem optimalsten Bedingungen kultiviert werden, sondern ermöglichen auch eine kontinuierliche Beobachtung der Entwicklungsschritte, die die Embryonen durchlaufen. Die einmalige Möglichkeit, die

Entwicklung der Embryonen zu verfolgen ist von enormer Wichtiglkeit: Wir können so

diejenigen Embryonen auszuwählen, die die grössten Chancen haben Ihnen zu einer Schwangerschaft und einem gesunden Kind zu verhelfen.

Vierter Behandlungsschritt: Embryotransfer

Der Embryotransfern findet ca. 2 bis 5 Tage nach der Punktion der Eierstöcke statt. Unsere Embryologen wählen dabei die Embryonen mit den besten Qualitätsmerkmalen aus.

Normalerweise werden ein bis zwei Embryonen transferiert. Verbleibende Embryonen können eingefroren (Kryokonservierung) werden um in Folgezyklen “verwendet” zu werden.

Der Embryotransfer findet im OP statt, eine Anästesie ist nicht erforderlich. Die Patientinnen können die Klinik nahezu unmittelbar nach dem Transfer wieder verlassen.

Nach dem Embryotransfer ist eine medikamentöse Behandlung mit Progesteron erforderlich. Diese Hormon wird auch als “Schwangerschaftshormon” bezeichnet und vom weiblichen Körper auch natürlicherweise in der zweiten Zyklushälfte (also unmittelbar nach dem Eisprung) freigesetzt. Es ermöglicht und unterstützt die Einnistung des Embryos. Dieses Hormon nehmen Sie in Tablettenform zu sich. Zwei Wochen nach dem erfolgten Embryotransfer zeigt Ihnen ein Schwangerschaftstest an, ob die Behandlung erfolgreich war. Weitere 2 später (also 4 Wochen nach dem Transfer) ist es möglich, den sich entwickelnden Embryo auch im Ultraschall zu sehen.

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