KÜNSTLICHE INSEMINATIONSBEHANDLUNG

by CRA Barcelona

KÜNSTLICHE INSEMINATIONSBEHANDLUNG

Während einer künstlichen Inseminationsbehandlung wird der Verlauf Ihres Menstruationzyklus durch unser medizinisches Team kontrolliert, um so den optimalen Befruchtungszeitpunkt zu erkennen und eine Schwangerschaft zu erreichen. Ist der optimale Befruchtungszeitpunkt gekommen, wird zusätzlich ein Medikament verabreicht, das den Eisprung unterstützt.

Die Samenprobe des Partners oder eines Samenspenders wird im Labor aufbereitet, um die Qualität der Spermien zu verbessern. Die Samenprobe wird dann mittels eines dünnen Katheters in die Gebärmutter eingeführt.

Die eigentliche Befruchtung der Eizelle erfolgt in den Eileitern, ähnlich wie bei einer natürlichen und spontan eintretenden Schwangerschaft. Die künstliche Inseminationsbehandlung ist keine “In-vitro-Befruchtung”.

KOMMT EINE KÜNSTLICHE INSEMINATIONSBEHANDLUNG FÜR MICH IN FRAGE ?

Die künstliche Inseminationsbehandlung ist eine ideale Behandlungsform für alle diejenigen Paare, bei denen kein bestimmter Grund für die ungewollte Kinderlosigkeit gefunden werden konnte. Die Behandlung ist zudem für Paare geeignet, bei denen der Grund für den unerfüllten Kinderwunsch möglicherweise in einer leichten Funktionsstörungen der Spermien zu finden ist oder in einer geringeradigen Störung der normalen Funktion der Eierstöcke.

Die wichtigste Grundvoraussetzung, damit diese Behandlungsform erfogreich verlaufen kann ist die Durchlässigkeit und Funktionsfähigkeit der Eileiter. Dies kann vor Behandlungsbeginn mittels spezieller Untersuchungen abgeklärt werden. Auch das Lebensalter der Patientinnen spielt eine wichtige Rolle, gute Erfolgsaussichten verspricht die Inseminationsbehandlung bei Frauen, die jünger als 38 Jahre sind. Aber auch bei den jüngeren Frauen ist es wichtig, vor Behandlungsbeginn zu überprüfen, ob eine alterentsprechende Fruchtbarkeit vorliegt (eine normale “ovarielle Reserve”) oder ob bereits Einschränkungen der Fruchtbarkeit vorliegen. Dies geschieht mittels einer Blutuntersuchung im Vorfeld der Behandlung.

Auch für alleinstehende Frauen oder lesbische Paare ist die künstliche Inseminationsbehandlung gut geeignet, in diesen Fällen kommt Spendersamen zur Anwendung.

Eine weitere Einsatzmöglichkeit dieser speziellen Behandlungsform ist dann gegeben, wenn Infektionkrankeiten vorliegen, die potentiell durch Sperma übertragen werden könnten wie beispielsweise HIV oder Hepatitis. In diesen Fällen ist es möglich, die Samenprobe speziell aufzubereiten (“waschen”), um das Risiko der Übertragung dieser Erkrankungen zu minimieren.

DIE EINZELNEN SCHRITTE DER KÜNSTLICHEN INSEMINATIONSBEHANDLUNG IM ÜBERBLICK

Unmittelbar nach ihrer Menstruationsblutung erfolgt eine Ultraschallkontrolle der Gebärmutter und der Eierstöcke. Wenn sichergestellt ist, dass optimale Bedingungen gegeben sind um mit der Behandlung zu beginnen, wird ab diesem Zeitpunkt täglich eine niedrige Dosierung eines Hormons verabreicht (sogenanntes “FSH”) um das Wachstum der im Eierstock befindlichen Eibläschen (Follikel) zu fördern und diese zur Reifung zu bringen.

Dieser Behandlungsschritt dauert im Durchschnitt etwa 10 Tage. Das Wachstum der Eibläschen wird dabei durch Ultraschalluntersuchungen kontrolliert. Die erste Ultraschalluntersuchung findet ca. 6-7 Tage nach dem Beginn der hormonellen Behandlung statt, je nach Verlauf werden danach noch ca. 2 weitere Ultraschalls erforderlich.

Wenn die Eibläschen den optimalen Reifezustand erreicht haben, wird der Eisprung ausgelöst. Dies geschieht mittels einer einmaligen Injektion eines weiteren Hormons

Sobald der Eisprung ausgelöst wurde und somit der Tag der Inseminationsbehandlung feststeht, benötigen wir eine Samenprobe des Partners (oder die Samenprobe des Spenders). Diese Probe wird im Labor aufbereitet um sicherzustellen, dass tatsächlich auch nur die Besten Spermien zur Befruchtung gelangen. Dieser Schritt erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass eine Eizelle befruchtet wird.

Nach der Aufbereitung der Probe wird die Untersuchung bezüglich der Spermienqualität wiederholt. So wird “doppelt” sichergestellt, das wirklich nur optimale Spermien in die Gebärmutter eingebracht werden.

Das Einbringen der Samenprobe, die eigentliche “Insemination” erfolgt in der gynäkologischen Praxis mittels einer ganz dünnen Kanüle, die über den Gebärmutterhals in die Gebärmutter eingeführt wird. Dieser Behandlungsschritt unterscheidet sich nicht wesentlich von einer “normalen” gynäkologischen Untersuchung, ist nahezu schmerzfrei und erfordert keine Anästhesie oder einen stationären Aufenthalt. Die vorbereitete Samenprobe wird mit einer kleinen Spritze, die auf die in der Gebärmutter liegenden Kanüle aufgeschraubt wird, ganz vorsichtig und langsam in die Gebärmutterhöhle eingebracht.

Von der Gebärmutterhöhle aus bewegen sich die Spermien auf ihrem natürlichen Weg in Richtung Eileiter. Hier treffen die Spermien auf die bereits im Eileiter befindliche Eizelle und hier findet auch die Befruchtung der Eizelle statt.

Ob die Behandlung erfolgreich verlaufen ist, kann man mittels eines einfachen Schwangerschaftstest im Urin 14 Tage nach der Insemination nachweisen. Die ersten Ultraschalluntersuchung finden zunächst noch in unserem Zentrum statt, allen weiteren Routineuntersuchungen der Schwangerschaft bei Ihrem betreuenden Frauenarzt.

WIE GROSS SIND MEINE CHANCEN, EINE SCHWANGERSCHAFT ZU ERREICHEN ?

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Etwa 10 – 20% der Paare, die eine Inseminationsbehandlung durchführen erreichen auch tatsächlich eine Schwangerschaft.
Diese Erfolgsaussichten gelten für den “optimalen” Fall. Wie bereits erwähnt, ist der Erfolg einer solchen Behandlung von verschiedenen Faktoren wie dem Alter der Patientin, der Qualität der Samenprobe und Grunderkrankungen abhängig, die die Erfolgsrate negativ beeinflussen können.

Und genau aus diesen genannten Gründen ist es so wichtig, zunächst in sehr umfassenden Voruntersuchungen die möglichen Ursachen für den unerfüllten Kinderwunsch zu finden. Diese Voruntersuchungen ermöglichen es uns, genau die Paare herauszufiltern, die von einer Inseminationsbehandlung am meisten profitieren und mit den bestmöglichsten Voraussetzungen an den Start gehen.

KÜNSTLICHE INSEMINATIONSBEHANDLUNG MIT SPENDERSAMEN

Jünger als 40 Jahre

39%

Älter als 40 Jahre

14%

Die Wahrscheinlichkeit, eine Schwangerschaft zu erreichen ist während der ersten 4 Behandlungsversuche bei jedem neuen Behandlungsversuch in etwa gleichbleibend.

Ab dem 5. Behandlungsversuch wird es jedoch “unwahrscheinlicher” eine Schwangerschaft zu erreichen. In anderen Worten: Die Wahrscheinlichkeit, schwanger zu werden nimmt nach dem vierten Behandlungsversuch ab. Sollte es also nach 3-4 Behandlungsversuchen nicht zum Eintritt einer Schwangerschaft gekommen sein, dann ist es nicht sinnvoll, weitere Versuche zu machen sondern wesentlich sinnvoller, über andere – komplexere – Behandlungsoptionen wie beispielsweise eine künstliche Befruchtung (IVF = In vitro Fertilisation) nachzudenken.

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